Die erste Ausbildung, die alle Disziplinen der modernen digitalenMedienproduktion vereint.

Von KI gestützter Content Erstellung über 3D Animationbis hin zu Virtual und Augmented Reality.

Für Produktionsfirmen, Agenturen, Studios und Unternehmen, die heute die Fachkräfte von morgen ausbilden wollen.

Wieso gibt es diesen Ausbildungsberuf?

KI-Tools, Realtime Engines und 3d-technologien verändern die medienproduktion – 
Fachkräfte fehlen

Zwischen spezialisierten fachkräften klafft eine Lücke: dieser beruf schließt sie.

unternehmen brauchen allrounder:innen, die 3D, Audio, Bild/Ton, Interaktionsdesign etc. in einem Profil vereinen.


Das lernen Azubis

1

Führung von Kundengesprächen & Präsentation

2

Arbeiten mit KI-gestützten Produktionswerkzeugen & Prompting

3

Bild- und Tontechnik

4

Erstellung und Animation von 3D-Elementen

5

Erstellung von Prototypen & vollständigen digitalen Realitäten

6

Konzeption & Realisierung von immersiven Medienprojekten

Weitere Eckdaten

Ausbildungsdauer: Drei Jahre

Ausbildungsstruktur: Monoberuf

Prüfungsform: Zwischen- und Abschlussprüfung

Berufliche Tätigkeitsfelder

Film- und Werbeproduktionsfirmen

Content- und Digitalagenturen

Gaming- und Realtime Studios

Unternehmen mit KI-gestützter Medienproduktion

E-Commerce (3D-Produktvisualisierung

Architektur- und Designvisualisierung

Rundfunk- und Medienunternehmen

Messe, Event und Live-Kommunikation

XR/VR/AR-Unternehmen

Innovations- und Entwicklungsabteilungen

u.v.m.

Unternehmen die bereits ausbilden

Entstehung

Die Einsatzmöglichkeiten immersiver Medien haben sich seit den 2010er-Jahren stark erweitert, da Hard- und Software benutzerfreundlicher wurden. AR-, VR- und MR-Anwendungen finden zunehmend in verschiedenen Branchen Anwendung. Experten erwarten daher einen steigenden Bedarf an qualifiziertem Personal, doch es fehlte bislang an einer geregelten Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz. Viele Tätigkeiten wurden von Quereinsteigern übernommen, unterstützt von privaten Bildungsdienstleistern, was jedoch nicht ausreichte. Der DGB und das KWB forderten daher eine Untersuchung des Qualifizierungsbedarfs durch das BMWK, das das BIBB damit beauftragte. Die Studie von 2020 bis 2021 bestätigte den Bedarf an einem dreijährigen Ausbildungsberuf. Ende 2022 wurde ein Entwurf für eine Ausbildungsordnung vorgelegt. 

Unterstützer

Anstehende Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen
Literatur
  • Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.): 2.2.338 – Voruntersuchung zum Bedarf beruflicher Qualifizierung für die Gestaltung immersiver Medien, Abschlussbericht eines Entwicklungsprojektes von Heike Krämer und Ulrike Azeez, Bonn, Juli 2021, S. 18.
  • Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien MedienBildung VerlagsGmbH (Hrsg.): Druck- und Medien-Abc, Oktober 2022, 69. Jahrgang, S. 16–18
Einzelnachweise
  1. ↑  Hochspringen nach:a   b   Gestalter für immersive Medien/Gestalterin für immersive Medien (Ausbildung), Webseite des  BIBB, abgerufen am 22. Dezember 2022.
  2.   Neues Berufsbild: Gestalter/-in für immersive Medien, Webseite  print.de, abgerufen am 22. Dezember 2022.
  3.   Gestalter für immersive Medien: Ein Beruf entsteht, Webseite von Torsten Fell, abgerufen am 22. Dezember 2022.
  4.   Gestalter:in immersive Medien, Webseite des XR HUB Bavaria, Medien.Bayern GmbH, abgerufen am 22. Dezember 2022.
  5.   Zwei Neuordnungen in der Grafischen Industrie in Planung, Webseite der IHK Region Stuttgart, abgerufen am 22. Dezember 2022.
  6.   Gestalter für immersive Medien, Webseite des Verbandes Druck + Medien Nord-West, abgerufen am 22. Dezember 2022.
  7.   Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen, Webseite des BiBB, abgerufen am 22. Dezember 2022.
  8.  Thomas Hagenhofer: Interview mit …, veröffentlicht in: Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien MedienBildung VerlagsGmbH (Hrsg.): Druck- und Medien-Abc, Oktober 2022, 69. Jahrgang, S. 18
  9. https://www.bibb.de/dienst/berufesuche/de/index_berufesuche.php/profile/apprenticeship/gestim23